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BfI begrüßt Kodex als Teil der Börsen-AGB – und wirbt beim ADAC für ein Vertrauenssiegel

Fairness und verlässliche Information sollen belohnt werden – seriöse Händler wünschen sich mehr Orientierung für Verbraucher

th/ws / 29.09.2008: München: Der BfI wertet die Aufnahme eines Kodex in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Autobörsen als einen Teilerfolg, der auf die aktive und beharrliche Arbeit des Verbandes zurückgeht. Seit 16. September 2008 ist der vom Verband freier Kfz-Importeure angeschobene, vorbereitete, heiß diskutierte Kodex in den Automobilbörsen verankert.

In verschiedenen Elefantenrunden, in denen ADAC, Börsen und ZDK, Details des Kodex aushandelten, ließ man die Händler, die die ganze Sache bezahlen, nur über Verbandsfunktionäre aus dem ZDK mitreden. Welch Verlust an Erfahrung für alle! Das Ergebnis spiegelt dies auch wieder. Insbesondere eine optische Visualisierung, eine Orientierungshilfe fehlt, die für den BfI von Anfang an zum Kodex-Gedanken gehörte und „die Guten“ für korrekte Arbeit belohnt. Hier würden sich zuerst die Verbraucher besser zurechtfinden, aber auch Händlerkollegen leichter den Weg zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis finden.

Der BfI hatte sich deshalb am 19. September sofort nach der Präsentation an den ADAC gewandt, der federführend im Kodex-Arbeitskreis war. Der Verband bat als eigentlicher Initiator für den 29. September um ein Gespräch. Wolfgang Steurer und Thomas Herzig, Erster Vorsitzender, trafen in der Münchner ADAC-Zentrale die derzeitige Projektverantwortliche und Leiterin des Verbraucherschutzes, Silvia Schattenkirchner.

Dort warb die Verbandsspitze für ein Label, das jene führen sollen, die in einer separaten, im Internet veröffentlichten Erklärung sich den vom BfI erarbeiteten und 2007 diskutierten Verpflichtungen unterwerfen. Verbraucher können diese echte Selbstverpflichtung einsehen. Vom zusätzlichen Vertrauen in solche Betriebe profitieren beide: der Verbraucher, weil er in Bezug auf Werbung und Preis keine Enttäuschungen erleben muss, das anbietende Unternehmen, das einen fairen Preis leichter durchsetzen kann.

Der Verband präsentierte dazu in München eine Website, die bereits im Internet existent, aber noch versteckt ist. Damit könnte einem Label zum Durchbruch verholfen werden. Verbraucherverbände und ADAC sollten die Vorteile einer Art Siegel hervorheben und Kaufinteressenten empfehlen, jene Anbieter zu bevorzugen, die sich durch eigene Willenserklärung aktiv dem Kodex und der Fairness verpflichtet haben.

Natürlich muss in den kommenden Wochen geschaut werden, wie ernst es mobile und autoscout mit dem Kodex nehmen. Werden Inserate, die gegen Bestimmungen verstoßen, wirklich abgeschaltet? Hilft aktive Mitarbeit und Kritik weiter oder bleibt alles beim Alten? Bis zur Jahreshauptversammlung des Verbandes im November in Berlin gibt es einen Beobachtungszeitraum. Den werde man für einen ersten Eindruck verwenden. Mit dem ADAC sind weitere Kontakte vereinbart. Man versprach, die Entwicklung zu begleiten und die ganze Erfahrung der Praktiker einzubringen, die täglich Autos via Internet inserieren und verkaufen.

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